Archive für Februar, 2011

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Der heutige Beitrag richtet sich an die Studenten unter meinen Lesern. Er zeigt, dass man im Web viele Probleme lösen kann, wenn man die richtigen Fragen an “Big G” (Google) stellt.

Aber beginnen wir alles der Reihe nach: Manche Angebote im Web richten sich ausschließlich an Angehörige einer Bildungseinrichtung, zum Beispiel um Studentenrabatte zu gewähren. Normalerweise kann sich hier jeder anmelden, muss jedoch einen Bildungsnachweis beim Anbieter einreichen.

EDU E-Mail Adressen als Bildungsnachweis

Eine Möglichkeit, um nachzuweisen dass man selbst Student ist, sind die so genannten EDU-E-Mail-Adressen. Diese sind durch eine .edu-Endung (z.B.max@muster.edu) zu erkennen. Die Auflagen zur Vergabe solcher .edu-Domainkürzel sind streng, sodass sie normalerweise nur an ausgewiesene Bildungseinrichtungen vergeben werden. Eine EDU-Adresse soll nur Studenten zur Verfügung stehen – und das ist auch richtig so!

Trotzdem hat lange nicht jeder Student eine EDU-Adresse und muss auf genannte Angebote verzichten. Ich selbst kenne dieses Problem von meinen eigenen berufsbegleitenden Studienjahren… Ich habe in den letzten 10 Jahren praktisch durchgehend berufsbegleitende Ausbildungen gemacht (und zehntausende an Schweizer Franken dafür investiert) – aber eine EDU-Adresse, mit der ich vergünstigte Software oder andere Leistungen hätte beziehen können? Fehlanzeige, die gab es weder beim Wirtschaftsinformatik Studium, noch beim Nachdiplomstudium der Betriebswirtschaft und auch nicht beim MBA! Keine der Schulen hat eine solche ausgestellt, obwohl es in der Regel einen Studentenpass gab.

So kommen Sie als Student an eine EDU Adresse

Wenn Sie also selbst Student sind und eine solche EDU-Adresse haben möchten, werden Sie im Netz fündig: Der Anbieter Australia Mail auf http://www.australia.edu bietet als einziger Service weltweit die kostenlose Vergabe von solchen Adressen an, in diesem Falle name@australia.edu!

Man kann sich kostenlos für eine selbst gewählte @australia.edu-Adresse registrieren, welche einige Tage nach der Registrierung für den Empfang und Versand von E-Mails freigeschaltet wird. Es braucht aber etwas Geduld dafür. Wer es schneller möchte, kann 20 US-Dollar oder mehr per PayPal spenden und wird – so verspricht es der Anbieter – bei der Freischaltung von den Administratoren priorisiert. Die Adresse lässt sich dann über die beliebte Google E-Mail Lösung Gmail verwalten und auch weiterleiten.

Wie profitiere ich als Student von einer EDU Adresse?

Anbieter, besonders im Technik- und Software-Bereich, vergeben Ihnen als Student auch Rabatte. Portale wie www.educheck.de haben es sich zur Aufgabe gemacht, Anbieter und Angebote von Studentenversionen zu sammeln. Je nach Anbieter müssen Sie auch eine Kopie Ihres Studentenausweises vorlegen.

Aber auch abseits von Studenten-Rabatten kann man als Student mit einer EDU-Adresse profitieren:  Studentenportale oder -foren erlauben oftmals nur Anmeldungen durch Leute mit einer entsprechenden EDU-Adresse.

Bilder: Cargo Boxes Icon von Antrepo, E-Mail Icon von Alessandro Rei, Boxes Icon von adam3k.

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Heute habe ich meine Kollegin Julia Brötz zum ausführlichen Interview geladen. Julia ist erfolgreiche Jungunternehmerin und hat sich mit dem Unternehmen http://www.free-days.de am deutschen Markt als starker Partner für virtuelle Assistenz etabliert. Sie unterstützt damit viele Unternehmen aus der Internet Marketing Branche, aber auch ganz klassische Unternehmen – von klein bis ganz groß. Wie es dazu gekommen ist, wovon Julia träumt und was FreeDays genau macht gibt es in diesem spannenden Interview zu erfahren!

Julia, stelle Dich doch kurz vor.

Hi Reto, sehr gerne! Mein Name ist Julia Brötz, ich bin 25 Jahre alt und wohne in Limburg, zwischen Frankfurt und Köln. Ich bin gelernte Fremdsprachenassistentin und habe als ich 24 Jahre alt war mein eigenes Unternehmen FreeDays gegründet.


Wie kamst Du auf die Idee, ein eigenes Unternehmen mit virtuellen Assistenten zu gründen?

Die Idee, FreeDays zu gründen, entstand an einem der „langweiligen Nachmittage“ als ich noch als Angestellte im Hamsterrad festgesessen habe. Ich surfte etwas im Netz und stieß durch Zufall auf das Buch „Die 4 Stunden Woche“ von Timothy Ferriss. Ich habe es mir also gekauft und gelesen, und bin so das erste Mal auf den Begriff „virtuelle Assistenz“ gestoßen.

Da ich ja aus dem Assistenzbereich komme, hat es mein Interesse geweckt. Ich recherchierte dazu und fand einige Foren, in denen Unternehmer sich darüber austauschten, dass es virtuelle Assistenz in der Form wie in Amerika bei uns nicht gibt und dass das doch ausgesprochen schade ist. Eine Idee war also geboren… es verging jedoch noch einiges an Zeit, bis ich die Idee in die Realität umsetzte. Weiterlesen

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