Wenn es Dir ernst ist, durch Online Marketing ein dauerhaftes Einkommen aufzubauen, brauchst Du eine Kontaktliste. Doch es ist nicht trivial, aus dem Nichts eine Liste aufzubauen.

Viele geben nur ungern Ihre E-Mail-Adresse einfach so preis, denn niemand freut sich über Spammails. Doch es gibt verschiedene Möglichkeiten, mit denen Du an die E-Mail-Adressen der Besucher Deiner Webseite kommen kannst.

Verschicke nur interessante Newsletter an Deine Abonnenten!

Achte dabei darauf, dass die Besucher wissen, dass Sie nur nützliche Informationen und keine unerwünschten Werbe-Mails erhalten. Weise Sie auch darauf hin, dass die E-Mail-Adresse nur für den Versand eines interessanten Newsletters genutzt wird und nicht anderweitig verkauft oder weitergeben wird. In der Regel musst Du Deine gute Absicht unter Beweis stellen.

Mit den folgenden 7 Methoden baust Du Dir zuverlässig und in kurzer Zeit eine Kontaktliste auf!

1. Biete den Lesern ein kleines Dankeschön-Geschenk an.

"Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft"

Es gibt im Internet Millionen von „Surfern“, die nur auf der Suche nach solchen „Geschenken“ sind. Wenn Du auf diese Möglichkeit der Kontaktlistenerstellung zurückgreifst, dann stelle sicher, dass das Geschenk für die Leser auch wirklich einen „Mehrwert“ darstellt.Ich biete meinen Newsletter-Abonnenten ein Willkommensgeschenk im echten Gegenwert von 100 Euro an – dabei handelt es sich um ein eBook sowie Gutscheine für Werbung auf Google und Facebook.

2. Veranstalte einen Wettbewerb oder ein Gewinnspiel.

Scheue Dich nicht davor, einen Wettbewerb oder ein Gewinnspiel zu veranstalten, der unter Umständen etwas Geld kostet (oder suche Dir passende Sponsoren). Wenn Du bei einem Wettbewerb interessante Preise verlost, werden sich die Besucher daran beteiligen und Du erhältst in kurzer Zeit viele neue E-Mail-Adressen. Du kannst Gewinnspiele auch in entsprechende Online-Portale eintragen, auf die ich in einem späteren Beitrag eingehen werde. Das vergrößert die Reichweite enorm.

Ich habe bei einem meiner Online Shops einen solchen Wettbewerb gemacht und dabei in Kürze mehrere hundert E-Mail-Adressen gesammelt.

3. Beteilige Dich an Diskussionen und vermarkte Deine Inhalte.

Wenn Leser auf Deiner Webseite Kommentare hinterlassen, solltest Du zeitnah darauf reagieren. Dies signalisiert den Lesern, dass Du an einem Dialog interessiert bist und Dich um Deine Webseite kümmerst. Damit schaffst Du Vertrauen und Du lernst auf jeden Fall noch mehr, was Deine Leserschaft bewegt und wie Du besser werden kannst. Trage auch auf anderen Blogs und Foren relevante Beiträge ein, die den Leuten helfen und auf Deine Webseite verlinken.

Wenn Du Deine Artikel in Artikelverzeichnisse einträgst und Social Bookmarks setzt, erreichst Du mehr Leser und kannst Deine Inhalte breiter streuen. Wenn die Artikel interessant sind, werden mehr Leser auf Deine Webseite kommen und sich für den Newsletter registrieren. Eine Liste solcher Verzeichnisse folgt in Kürze in einem separaten Beitrag.

4. Nutze Social Networks zum Aufbau von Kontaktlisten.

Baue Dir eine Kontaktliste über Social Networks auf

Wenn Du Dich als Experte positionieren willst, musst Du Deinen Lesern wertvolle Informationen bieten. Sei überall dort präsent sein, wo Deine Zielgruppe sich aufhält. Es geht dabei darum, dass potenzielle Interessenten auf Dich aufmerksam werden und Deine Webseite besuchen, respektive mit Dir in Kontakt treten.

Wenn jemand bei jedem neuen Blogbeitrag wieder auf von Dir hört und Du konstant hochwertige Inhalte lieferst, dann bist Du sozusagen immer auf der Großhirnrinde der Leser präsent und kannst damit Deine Reputation aufbauen. Soziale Netzwerke sind dafür perfekt, weil Du Gleichgesinnte finden und Dich mit Ihnen austauschen kannst. Praktischerweise lassen sich Inhalte auf diesen Netzwerken auch automatisch syndizieren, sodass neue Blogbeiträge direkt auf Facebook, Twitter oder LinkedIn verlinkt werden können.

5. Mache es den Lesern leicht, sich für den Newsletter anzumelden.

Je einfacher die Newsletter Anmeldung, desto besser!

Wenn die Anmeldung für den Newsletter zu kompliziert ist, wirst Du nur an wenige E-Mail-Adressen kommen. Erhebe zum Beispiel nur Name und Email Adresse, Du brauchst ja in der Regel keine Adresse und Telefonnummer. Das geht den meisten Leuten schon viel zu weit, und Sie würden sich nicht für den Newsletter anmelden. Platziere die Newsletter-Anmeldung auch gut sichtbar auf Deiner Webseite und weise die Leser in den Artikeln auf den Mehrwert einer Anmeldung hin.

6. Lasse andere Autoren Gastbeiträge schreiben oder führe Interviews.
Dies bringt Abwechslung auf Deine Webseite. Diese Vielseitigkeit ist genau das, was die meisten Leser interessiert – und durch Gastautoren und deren Gefolgschaft kannst Du an neue Interessenten kommen. Bitte den Gastautor auch, dass er seine Leser auf diesen Beitrag aufmerksam macht.

Oftmals ist es am einfachsten, Interviews per E-Mail zu führen – überlege Dir ein paar clevere Fragen und gib Deinem Partner die Möglichkeit, diese in aller Ruhe zu beantworten und Dir zurückzuschicken. Immer beliebter werden auch Videointerviews, die Du dann auf Portalen wie YouTube und Co. verlinken kannst. Nutze diese Chance!

7. Sorge dafür, dass jeder einzelne Newsletter interessant ist und für Leser einen Mehrwert darstellt.
Dieser Tipp dient vor allem dazu, bestehende Abonnenten zu halten. Wenn Du den Newsletter zu häufig verschickst und sich die Inhalte wiederholen, werden viele Leser den Newsletter wieder abbestellen. Deine Reputation leidet darunter. Stelle immer den Mehrwert für den Leser in den Vordergrund – und nicht die Produkte, die Du verkaufen willst.

Übertreibe es nicht mit den Mails!

Die Faustregel folgt dem „Pareto Prinzip“, mindestens 80% Information und Mehrwert bieten und lediglich 20% Eigenwerbung betreiben. Die wenigsten Menschen mögen es, wenn man Ihnen etwas verkaufen will – doch aus eigenem Antrieb shoppen machen die meisten gerne!

Ich wünsche Dir viel Erfolg beim Aufbau Deiner Kontaktliste! Hast Du weitere Tipps?

Mit besten Grüßen aus dem frühlingshaften New York,

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