Das ist der zweite Teil des Interviews mit einem der bekanntesten Internet Marketern Deutschlands, mit Tobias Knoof!  (Hier geht es zum 1. Teil)

Das „goldene Informationszeitalter“ schreitet unaufhaltsam voran. Täglich setzen wir uns einem Strom neuer Ideen, Informationen und Sinneseindrücke aus. Sie alle prägen unsere Vorstellungen von der Welt und bestimmen somit unser Handeln im digitalen wie im realen Leben.

Die Frage ist: Wer werden die Gewinner dieser Entwicklung sein? Schaut man sich genauer in den Weiten der digitalen Welt um, dann ist eine Bewegung deutlich zu spüren: Die unaufhaltsame Entwicklung und zunehmende Professionalisierung digitaler Produkte und Informationen!  Diese Frage beschäftigt natürlich nicht nur mich, sondern jeden Internet Marketer.

Tobias hat unerwartete und spannende Inputs dazu geliefert – aber seht selbst!

Was denkst du über die Zukunft des Internets? Wo werden wir uns in den nächsten Jahren wiederfinden und wie wird sich die Entwicklung bis dahin gestalten?

Eine sehr spannende Frage, die ich dir gern so beantworten möchte: Altes Wissen ist ja immer nur Grundlage einer Entwicklung, eines Trends, einer geistigen Strömung in der Gesellschaft. Erst neues Wissen lässt uns den Schritt nach vorne gehen. Das Internet wird neues Wissen in den nächsten 10 Jahren im gigantischen Ausmaß entstehen lassen. Dabei wird einer der größten Gewinner dieser Entwicklung wie gerade besprochen die Infobranche sein!

Das Arbeitsmaterial, der Rohstoff „Information“ ist nicht nur eine niemals versiegende Quelle, Informationen können binnen Sekundenbruchteile Milliarden Menschen dieser Erde erreichen und werden niemals wie herkömmliche Produkte oder Märkte einen Sättigungseffekt erreichen. Menschen werden immer lernen, entwickeln sich immer weiter… doch kein Mensch kann alles wissen und daher verliert eine Information vom Prinzip her kaum an Wert, es sei den die Information kennt man bereits oder bezieht sich auf ein alterndes „Gedankengebäude“ oder Konstrukt.

Und genau das ist das evolutionäre Prinzip… das Internet ist dabei der „Motor“ dieser Entwicklung. Und wenn man weiß, wie man Informationen im Internet gewinnbringend verkauft, dann wird man meiner Ansicht nach ohne Ausnahme zu den Gewinnern des digitalen Zeitalters gehören.

Was würdest Du unseren Lesern raten, wenn Sie sich eine Scheibe von diesem Markt abschneiden wollen?

Man findet Informationen auf Milliarden von Webseiten und in Milliarden von Köpfen. Selbst wenn man nur nach Wissen in der eigenen Landessprache sucht, findet man mindestens 100 Millionen Webseiten. Nun könnte man sagen die Informationen im Web sind doppelt und dreifach vorhanden. Gut, teilen wir das ganze durch 10… so bleiben 10 Millionen Webseiten übrig. Wenn wir nun noch eine kleine Branche oder Nische thematisch genau betrachten, so werden wir immer noch hunderttausende, wenigstens aber tausende von Webseiten zum Thema finden.

Wenn es jedoch Webseiten zu einem bestimmten Thema gibt, dann muss sie jemand vorher erstellt haben. Es gibt also bereits Wissen und Informationen darüber… und, was in diesem Zusammenhang besonders wichtig ist… offensichtlich auch Interessenten, die sich die Mühe machen oder gemacht haben, Webseiten zu eben diesem Thema zu erstellen… und… sich offensichtlich damit beschäftigen und höchstwahrscheinlich auch andernorts im Internet danach suchen. Das heißt: Es gibt einen Markt zu praktisch jedweder Information!

Die Buch- und Verlagsbranche beschäftigt sich ebenfalls mit diesem Sachverhalt und ist zu einem Milliardenmarkt geworden. Die noch junge und aufstrebende Infobranche wird es ihr gleichtun und sich in den nächsten 10 Jahren in ein digitales Verlagswesen wandeln… doch man muss eben wissen, WIE man Informationen im Internet verkauft, denn diese unterliegen einer komplett anderen Gesetzmäßigkeit. Und genau daran scheitern eben immer wieder die meisten Webworker und Entrepreneure im Internet. Alles steht und fällt mit diesem Wissen!

Ja, ich denke auch, dass sich der Trend dahingehend entwickelt. Genaugenommen sieht man ja schon die eine oder andere Ausformung dessen was du beschrieben hast. Wie schätzt du da die Zukunft der digitalen Welten ein?

Ja, das ist richtig! Die reine Wissens- und Informationsmenge ist heute schon atemberaubend. Doch gehen wir vorher einen Schritt zurück und erinnern uns an die Zeit und die Geschichte vor dem Internet… Wenn eine zunehmende Menschenmenge die Entstehung der menschlichen Gesellschaften hervorgebracht hat, so muß auch alles Weitere, Entferntere, Folge von ihr sein.

Die zunehmende Population hat aus Wilden und Jägern, durch den von ihnen veranlassten Mangel des Unterhalts, Schäfer und Hirten, aus Hirten Ackersleute, aus Ackersleuten am Ende Bürger, Handelsleute und gesittete Menschen gemacht. Und aus diesen sind die neuen Wissenschaftler, Forscher und Wissensarbeiter des Informationszeitalters entsprungen. Soweit erstmal der Schnelldurchlauf. Doch gerade im Internet ist diese Entwicklung noch exponentieller geworden… Genauer betrachtet befindet sich das Internet gerade erst im Larvenstadium und wird seit vielleicht 20 Jahren sinnvoll kommerziell genutzt.

Man kann also mit Fug und Recht behaupten, dass wir uns zur Zeit auf eine neue Ära zubewegen. Die letzten Grenzen, die es zu überwinden gilt, werden nicht die Weiten des Universums sein, sondern vielmehr die des Internets. Das „immaterielle“ Internet stellt bereits heute die bisher größte von Menschenhand geschaffene Informationssammlung aller Zeiten dar.

Lass uns noch einmal kurz über das allgemeine Potential und die Möglichkeiten des Internets reden. Aufgrund der schieren Wissensmenge scheint das Potential ja unendlich zu sein, doch ist das wirklich so? 

Ich sehe eine Zukunft voll unbegrenzten Potentials, voll unbegrenzter Möglichkeiten. Man denke daran, dass wir höchstens 5% des Potentials des menschlichen Geistes nutzen. 100% des menschlichen Potentials sind das Ergebnis entsprechender Bildung. Im Internet wird jedoch Bildung und Wissensaufnahme, egal zu welchem Thema, erheblich multipliziert, was zu weitreichenden Konsequenzen in den nächsten 10 Jahren führt.

Anders gesagt: Wissen führt zu noch mehr Wissen! Oder noch anders: Es entsteht um so mehr Wissen, je mehr Wissen entsteht! Wissenswachstum ist über das Internet sich selbst verstärkend, also exponentiell. Denn Millionen von Forschern, Entdeckern, Erfindern, Kreativen, Unternehmern und Künstlern wälzen täglich Unmengen von Informationen durch ihre Gehirne und produzieren durch Kreativität und Innovation aus bestehenden Informationen neues Wissen, welches von ihnen über kurz oder lang dem kollektivem Gedächtnis „Internet“ erneut zugeführt wird und wieder der Allgemeinheit zur Verfügung steht. Wissen wächst somit stetig und ist ohnehin das einzige was sich vermehrt wenn man es teilt.

Übrigens, bis 2015 sollen laut Weltgipfel zur Informationsgesellschaft (WSIS) 50% der Menschheit Online sein. Wenn man das implizite Wissen jedes einzelnen Menschen hinzurechnet, also das Wissen, welches im Kopf eines Jeden steckt und welches man durch Kommunikation, Gedankenaustausch und neue Technologien im Internet an die “Oberfläche” bringen könnte, dann haben wir eine Menge an Informationen, welche geradezu unfassbar ist.

Was hat das für Konsequenzen auf die weitere Entwicklung des Internets?

Ja sicher, es wird definitiv zu weitreichenden Änderungen führen! Die neue Welt des Internets und die Möglichkeiten der beschleunigten Wissensaufnahme werden eine radikale Änderung im politischen, technologischen und gesellschaftlichen Denken einleiten.

Leider bleibt nur allzu oft die Gesellschaft an den konventionellen Grundsätzen, konservativen Glaubenssätzen und der Weisheit vergangener Generationen gebunden. Diese bauen sich jedoch aus Glaubenssätzen noch früherer Generationen auf, welche das neuartige, wissenschaftliche Wissen der Neuzeit und die Möglichkeiten des Internets nicht in ihre Überlegungen mit einbeziehen konnten. Altes Wissen ist daher immer nur Grundlage, doch neues Wissen lässt uns den Schritt nach vorne gehen.

Denkst Du, dass dies zu einemInformationsoverload, ja zum totalen Kollaps führen kann? 

Ja, lass mich auch dazu noch etwas sagen: Niemand sollte mit wenig Informationen zufrieden sein, wenn die Möglichkeit besteht, mehr zu verwenden und sich dadurch größere Handlungsspielräume aufzubauen… das ist klar! Der Sinn der Natur ist Fortschritt und Entfaltung des Lebens, und alle Menschen sollten über alles verfügen, was zu einem Leben in Kraft, Freude, Fülle und Reichtum beitragen kann.

Wer jedoch über zu viele Informationen verfügt, kann sich nicht frei zum Ausdruck bringen und entfalten. Er wird gehemmt und ertrinkt förmlich in der Menge an Möglichkeiten und Informationen. Der klassische Informationsoverload kündigt sich an. Das Leben ist jedoch so weit fortgeschritten und so komplex geworden, dass selbst der durchschnittlichste Mensch schon ein sehr feines Gespür benötigt, die „guten“ von den „schlechten“ Informationen zu unterscheiden. Wobei diese… wie wir besprochen haben… sich aufgrund der eigenen Erkenntnisse, Ziele und Lebenswege ergeben.

Das stimmt, aber nun muss die Information zu Wissen verarbeitet werden!

Damit Informationen zu Wissen wird, müssen diese verarbeitet, erschlossen, aufgenommen, verstanden, integriert und behalten werden. Dies bedarf anstrengender neuronaler Prozesse, sowie jeder Menge Zeit und Energie… und es wirfst die abermals berechtigte Frage auf: Welche Informationen sind es WERT aufgenommen zu werden? Besonders bei einer sich ankündigenden Informationsflut! Welche Informationen sind „richtig“ oder was genau bestimmt denn nun den Wert einer Information“?

Nun, der Wert einer Information wird unter anderem durch die Kenntnis oder Unkenntnis der gleichen im Kopf des Informationskonsumenten bestimmt. Der Wert steigt der mit „Nichtkenntnis“ und Knappheit und er verfällt mit „Kenntnis“ und allgemeiner Verfügbarkeit der Information. Diese ist zwar grundlegend immer im Internet vorhanden, die Wahrscheinlichkeit des Findens jedoch sinkt in dramatischer Weise mit der exponentiellen Zunahme von Informationen… und genau das passiert eben bereits und wird sich erst recht auf noch dramatischere Art und Weise in den nächsten 10 Jahren fortsetzen.

Das bedeutet im Umkehrschluss also, dass Menschen vertrauenswürdige Informationslieferanten suchen, welche Ihre Probleme und Fragen adressieren?

Exakt! Dies zwingt die Menschen zunehmend dazu, auf vorgefertigte Informationspakete zurückzugreifen, welche aufgrund der Produktion und Wirtschaftlichkeit schon von sich aus limitiert sind. Dies erhöht automatisch wieder den Wert der entsprechenden Informationen. Oder anders ausgedrückt: Aufgrund der zunehmenden Informationsmenge wird es zwar immer wahrscheinlicher, dass die eigene gewünschte Information darunter ist, doch wird es eben aufgrund dieser wachsenden Informationsmenge auch immer unwahrscheinlicher, dass man sie findet.

Gewinner dieser Entwicklung werden daher Firmen, Produkte und Anbieter sein, die Informationen durchsuchen, aufbereiten, bündeln, zusammenfassen, komprimieren, sortieren und optimieren. Genau das macht die Infobranche im weitesten Sinne und darüber hinaus natürlich auch viele große Weltkonzerne wie Google, Microsoft, IBM, Dell, Yahoo oder Intel. Sie alle bieten direkt oder indirekt Werkzeuge, um mit Informationen umzugehen, sie zu nutzen oder zu bearbeiten.

Danke Tobias, das war wirklich ein inspirierendes Gespräch mit Dir, das manchem Leser die grundlegenden Zusammenhänge aufgezeigt hat! Gestatte mir  noch eine letzte Frage: Seit geraumer Zeit hört man schon von HypnoticMind und an vielen Ecken wird bereits davon gesprochen. Mir ist nicht bekannt, dass ein Infoprodukt bereits für so viel Gesprächsstoff gesorgt hat, obwohl noch nicht mal ein Launchdatum offiziell kommuniziert wurde. Was wird uns da erwarten?

Ja, das ist wirklich erstaunlich! Dabei haben wir bisher kaum etwas offiziell kommuniziert. Klar, wir haben angekündigt, das da was kommt und das es um den Nachfolger des TrafficPrisma und zweiten Teil der „Digitale-Infoprodukte.de“-Triologie geht… aber ansonsten halten wir uns da natürlich bedeckt, weil eben noch nichts offiziell ist.

Der Start rückt natürlich immer näher, doch wir haben auch noch eine Menge zu tun, gerade weil die Erwartungen schon so hoch sind und wir selbstverständlich wie beim „TrafficPrisma“ eine gute Qualität abliefern wollen. Soviel sei aber schon einmal gesagt: Wir haben bei HypnoticMind insgesamt 46 „Hot-Button“ Emotionen zusammengestellt und die wirksamsten psychologischen Effekte zusammengefasst.

Was verstehst Du unter „Hot Button“ Emotionen?

Die Kunden finden dann genau beschrieben, wie man jeden einzelnen Hot-Button auslöst und in welchem Medium welcher psychologische Trigger am besten funktioniert (Sprache, Video, Text, Email, Verpackung etc.). Zudem gibt es ein riesiges Nachschlagewerk mit zahlreichen Texten, Textphrasen, Textschnippseln, Textbausteinen, Headlines, Intros, Outros, PS-Zeilen, Wortlisten und vieles mehr… alles abgestimmt auf die 28 psychologischen Effekte im HypnoticMind-Masterkurs.

Es steht noch nicht ganz fest, wann es losgeht, das Warten hat aber bald ein Ende! Übrigens, im HypnoticMind-Paket haben wir eine sogenannte „universelle Marketingformel“ aufgebaut, welche diese ganzen Zusammenhänge wiedergibt. Wer das versteht, der wird dieses Wissen auf alle zukünftigen Produkte, Inhalte, Launches, Kampagnen und Veröffentlichungen anwenden können, und zwar mit sehr viel größeren Erfolg als bisher!

Danke, dass Du Dir die Zeit für dieses ausführliche Interview genommen hast und natürlich viel Erfolg bei der Produkteinführung von HypnoticMind. Die Erwartungen sind schon ziemlich hoch zu sein, besonders wenn man bedenkt, dass HypnoticMind der Nachfolger und zweite Baustein eurer Triologie ist. Ich selbst bin schon sehr gespannt darauf und wünsche dir auch mit www.Digitale-Infoprodukte.de weiterhin alles Gute und viel Glück!

Ich habe dir zu danken Reto! Mein letzter Tipp an alle deine Leser: Lassen Sie sich nicht aus der Ruhe bringen, es wird Mittel und Wege geben, den großen Traum des digitalen Lifestyles zu leben… zu erleben… und zu zelebrieren. Wir haben heute intensiv über die Zukunft der digitalen Welt gesprochen.

Denken Sie daher immer an dieses schöne und abschließende Zitat: „Es sind die Träumer, Visionäre und Phantasten, die die Welt in Atem halten, nicht die Erbsenzähler!“. Dir lieber Reto und all deinen treuen Lesern weiterhin viel Erfolg im Internet und alles erdenklich Gute. Viele Grüße von Berlin nach New York!

Dito, und bis bald :-)!

 

 

Über Tobias Knoof

Tobias Knoof ist Gründer des Online-Marketing-Magazin www.Digitale-Infoprodukte.de und ausgewiesener Traffic-Experte im Internet. Das Magazin schaffte es innerhalb von nur 2 Jahren nach der Domainregistrierung zu den 1.000 trafficstärksten Webseiten im deutschsprachigen Raum zu zählen. Allein in Deutschland gibt es jedoch über 14 Millionen „Punkt.de“-Domains.

Der Fokus des beliebten Magazins liegt auf den Themen “Erstellung, Vertrieb und Verkauf digitaler Infoprodukte”. Knoof war Traffic Marketing-Manager bei Yopi.de, einem der größten Preisvergleichsportale im deutschen Internet und ist Herausgeber des ersten Traffic-Masterkurses im deutschsprachigen Raum, dem TrafficPrisma. Er zählt zu den Pionieren der digitalen Marketingbranche in Deutschland und schuf mit dem TrafficPrisma binnen eines Jahres ein Standardwerk über Neukundengewinnung im Internet.