
Vom 12.-14. August 2012 fand die mit 5000 Besuchern weltweit größte Affiliate-Marketing-Konferenz, der Affiliate Summit East, in New York statt. Am ersten Abend gab es in der de Lobby Lounge des Hilton Hotels die bereits berühmt-berüchtigte „Affiliate NetworkxX New York“ Party, ein Affiliate-Stammtisch der deutschen Besucher. Man traf auf altbekannte und neue Gesichter, und der Organisator Markus Kellermann führte wieder eine Interviewrunde mit den Teilnehmern durch.

Es gab einige Trends zu sehen, die in den verschiedenen Präsentationen angesprochen wurden:
- Bis 2016 rechnet man in Amerika mit über 4,5 Milliarden US-Dollar Werbeumsatz
- Dabei haben Affiliate-Programme nach Pay per Click und E-Mail-Marketing den drittgrößten Werbeanteil in den USA – Trend steigend
- Digitale Produkte sind bei Konsumenten immer beliebter und haben eine höhere Akzeptanz, bspw. Informationsprodukte und Software
- Mobiles, lokales Marketing steht schon seit Jahren als Trend auf der Agenda und hebt nun definitiv ab
- Coupons und innovative Kundenloyalitätsprogramme werden immer wie wichtiger
>> Einige Bilder auf Facebook <<
Die Keynote von Sara Levinson beeindruckte mich. Die Business-Lady gehörte bereits zum Vorstand von Unternehmen wie dem Kaufhaus Macys oder dem Motorradhersteller Harley Davidson und sogar zur National Football League. Wenn man Ihren Anekdoten lauschte, wurde schnell klar, dass es im Business immer um eines geht: dass man den Kunden und seine Bedürfnisse im Fokus hat!
Ein weiterer Vortrag der mich inspirierte handelte von den letzten Google-Updates wie Panda und Penguin. Wil Reynolds ist eine Koriphäe im SEO-Bereich, immer sehr unterhaltsam und mit vielen tollen (Tool) Tipps. Er rät klar, dass man sich seine Linktauschpartner sehr genau auswählt und mit Tools wie Google Webmaster Tools, Bing Webmaster Tools, SEOmoz oder dem Opensiteexplorer.com immer im Auge behält, was abläuft. „Suchmaschinenoptimierung soll für Google möglichst organisch aussehen“, so seine Kernaussage.
Dazu gehört natürlich auch, dass man gute Inhalte auf seiner Webseite hat, welche den Nutzern das bieten, was diese wollen. Je länger die Aufenthaltsdauer auf der Seite, desto besser – wenn hingegen der Nutzer sofort zurück zu Google „bounct“, dann hat er offensichtlich auf der Seite nicht das gefunden, was er gesucht hat. Kein Wunder, dass Google das dann mit einem schlechteren Ranking abstraft. Nicht zu vernachlässigen sind auch die „Social Signals“, also wie oft und von wem ein Beitrag/Link in den sozialen Medien geteilt wird.
Einer meiner Favoriten-Vorträge kam von „Mr. Moneyfingers“ Chris Haddad, einer der besten Verkaufstexter. Bevor er sein eigenes Unternehmen gründete, hat er vielen digitalen Produkten zum Erfolg verholfen und war für den Verkaufstext des meistverkauften Clickbank-Produkts verantwortlich.

Mit seinen Tricks gelang es seinen Auftraggebern, die Conversion-Rate zu verdoppeln oder sogar zu verdreifachen! Da dachte sich Chris: „Warum soll ich nur anderen weiterhelfen, anstatt meine eigenen Produkte anzubieten?“ So brachte er im Jahre 2010 ein erstes eigenes Produkt auf den Clickbank-Marktplatz und hat sich damit unter dem Pseudonym Michael Fiore als echter Experte in den Bereichen Romantik, Dating und Partnervermittlung positioniert. Dieses Rollenspiel ging sogar so weit, dass er damit in der in Amerika sehr bekannten „Rachael Ray“-Show auftrat!
Alles in allem war das wieder ein sehr geiler Affiliate-Summit – bis zum nächsten Mal!
